Hintergrund

Mein Name ist Gabi Faerber und das Textile begleitet mich schon seit meiner Teenagerzeit. Und: ich habe ein Faible für alte Dinge.

Wenn man so ein Stück Leinen aus dem 19. Jahrhundert in der Hand hat, spürt man die Arbeit, die drin steckt. Die Blechbüchse mit den sorgsam gehüteten Spitzen ist ein echter Schatz aus dem Fin de siècle. Solche Stoffe und Spitzen verwandeln sich in meinem Atelier in neue Dinge. So wird der Kissenbezug zur Pijamahose, der Küchenvorhang zum Sommerkleid und alte Leintücher zu neuer Bettwäsche.Ich finde die Stoffe auf Flohmärkten, in Brockenhäusern und auf Estrichen. Sie werden zigmal gewaschen und genaue auf Fadenscheinigkeit untersucht - schliesslich soll das Ergebnis ja auch noch eine Weile Freude bereiten.

Zwei Nähmaschinen stehen da und genug Platz für all die Funde, die irgend wann einmal verarbeitet werden sollen.

Mein in den letzten Jahren angehäufter Fundus ist riesig. Über den Kontakt mit Leuten auf Märkten werde ich auch immer wieder von Neuem fündig. Und übrigens: Ich arbeite auch auf Auftrag!